Sonntag

1000 Tränen

Der Schrei der Verzweiflung wurde in meinen Tränen ertränkt,
malwieder brach ich in einem Krampf zusammen..
die Welt die so viele Farben hat, liegt unter dem Schwarzen Schleier meiner Depression,
Blind griff ich nach dem Schmerz doch er half nicht..
und doch vertraute ich darauf das er da ist..
Zitternd und flehend als ein Häufchen Elend ganz und gar hilflos..
als wäre es dunkel....und alles würde zusammenbrechen..
wehren kann ich mich nicht....
Mein Körper ist müde und wird es immer mehr werden...



Freitag

Keine Kontrolle

Nun hänge Ich wie eine Marionette in den Seilen
mit dem Spaten in der Hand,
grabe ich tief das Loch für mein eigenes Grab
nicht verantwortlich für das was ich tue
Sind es doch die anderen die an den Fäden ziehen.
Je mehr ich mich wehre desto mehr engen sich die schlingen um meine Gelenke und schmerzen.
Schnüren mir manches tages den atem ab
Keine Ruhe mehr ich kann nicht schlafen ich bin so müde...
wann nur ist das Loch nicht mehr nur ein Loch ?
wie lange lasst ihr mich noch graben ?
lasst los es tut so weh...
lasst los...dann kann ich mich hinlegen und schlafen...
Bin ich doch eh nur ein spielzeug auf Zeit
ihr seid die Kinder die zu alt werden für mich..
Ich übernehme eure Aufgabe zu gehen..wenn ihr mich lasst..
Das wird es einfacher machen...

Samstag

Ein Leben ein Kampf

Ich+ Kämpfen=Leben
Ich+Leben=Kämpfen
Leben+Kämpfen=Ich

Wieso?
Wofür?
Für Wen?

-Leben  ?
Ich will es nicht.

-Kämpfen ?
Es bringt mir nichts.

-Weitermachen ?
Ich kann nicht mehr...

In diesem Leben

Bitte verändere dich nicht..
ich verändere mich..
ich verändere dich..

bitte gehe nicht..
ich will gehen..
du gehst..

Du sprichst..
ich schweige..
du schweigst..

Lauf nicht davor weg..
ich Laufe..
ich falle..

Ich schließe die Augen..
Du öffnest die Augen..
Ich nicht mehr..